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Der Eingriff
 
Der Lebenszyklus des Haars
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HAARVERPFLANZUNG: online Guide

DER EINGRIFF

Der Eingriff wird in der Day-Surgery vorgenommen, d.h. der Patient kann bereits eine Stunde danach das Institut verlassen. Da die besondere örtliche Betäubung (wie die beim Zahnarzt) nur die betroffene Region anspricht, ist kein Aufenthalt erforderlich.

Zusammen mit der örtlichen Betäubung wird ein gefäßverengendes Mittel injiziert, um die Blutungsneigung während des Eingriffs zu minimieren. Die Injektionen sind schmerzlos, auf Wunsch des Patienten kann auch ein Beruhigungsmittel verabreicht werden.

Die ästhetische Chirurgie zur Lösung von Kahlheitsproblemen besteht aus zwei wesentlichen Momenten:

ENTNAHME DER HAARZWIEBELN AUS DEM SPENDERAREAL

DIE TRADITIONELLE TECHNIK

Diese besteht in der Entnahme von ca. 30 cm² messenden Hautstreifen aus dem Spenderareal, wonach die Wundfläche anschließend mittels Naht verschlossen wird. Die in der Entnahmezone zurückbleibende Narbe ist in der Regel ziemlich breit, da sie sich auf straffer Haut herangebildet hat. Die Kopfhaut ist nämlich faltenlos und liegt überall straff an. Der Spenderstreifen wird danach in kleine Lappen zerlegt, die zu wiederum winzigen Haarinseln präpariert werden, die jedoch aufgrund ihres „Palmeneffekts“ unnatürlich wirken. Diese Technik hat noch einen anderen Nachteil: die übermäßige Manipulation der Haarzwiebeln führt zu einer erhöhten Absterbrate, und es fällt erheblicher Extraktionsverschnitt an.

DIE MODERNE FEE-TECHNIK

Bei dieser Technik werden einzelne Follikeleinheiten mit einem kleinen zirkularen Stichskalpell zusammen mit einer winzigen Gewebeportion um die Haarzwiebel herum ausgeschnitten.

DIE INNOVATIVE HSD-TECHNIK

Auch in diesem Fall betrifft die Extraktion einzelne Follikeleinheiten, als Instrument dient aber der in der ästhetischen Mikrochirurgie gebräuchliche Trilix. Mit diesem chirurgischen Präzisionshohlbohrer lassen sich mit miniinvasiver Technik einzelne Haarzwiebeln entnehmen, die dann sofort in die präparierten Öffnungen, wiederum einzeln, eingepflanzt werden können. Diese Extraktionstechnik hat den Vorteil, rascher und weniger invasiv zu sein und keine Narbenspuren von Belang zu hinterlassen. Und außerdem fällt kein Extraktionsverschnitt an.

IMPLANTATION DER HAARZWIEBELN IN DAS KAHLE AREAL

DIE TRADITIONELLE TECHNIK

Diese sieht das „Punchen“ der Kopfhaut in der kahlen Empfängerzone vor, so dass die Einsatzfläche für die zuvor während des Einschnitts der Kopfhaut ausgewählten Inseln präpariert wird.

DIE MODERNE FEE-TECHNIK

Bei dieser Technik wird die Kopfhaut mit einer großen Nadel aufgeritzt, um den Empfangskanal für die Haarzwiebel anzulegen.

DIE INNOVATIVE HSD-TECHNIK

Mit dem Trilix wird ein mikrokleiner Hohlraum zur Aufnahme der einzelnen Follikeleinheit gebildet. Der Vorteil gegenüber den beiden anderen Techniken besteht darin, dass jeder in den kahlen Bereich implantierten Haarwurzel die Entfernung eines Mikrosegments haarlosen Gewebes entspricht.

Zusammenfassend besteht die HSD-Technik aus:

  • Entnahme einzelner Follikeleinheiten aus dem Spenderareal
  • Entnahme einzelner Hautportionen aus dem kahlen Areal
  • Einpflanzung der Follikeleinheit in das entsprechend präparierte Empfangsareal

 

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