MIKROCHIRURGISCHE HAARVERPFLANZUNG
Der Zusammenhang zwischen Mikrochirurgie und chirurgischer Haarverdichtung lässt sich anhand einer summarischen Gegenüberstellung der traditionellen Haartransplantationstechnik und der innovativen trichologischen HSD-Chirurgie ziemlich einfach klären.
Das herkömmliche Verfahren der trichologischen Chirurgie traditioneller Konzeption (aber noch überwiegendin fast allen Instituten angewendet) besteht in der Exzission der Kopfhaut im Spenderareal zur Entnahme eines Hautstreifens mit den jeweiligen Hautanhanggebilden (Follikel). In einem zweiten Schritt wird dieser Hautlappen in kleine Hautinseln zerlegt, die einige aktive Follikeleinheiten (bezeichnet als Graft oder Mikrograft je nach Größe und vor allem je nach Anzahl vorhandener Haarzwiebeln) aufweisen. Erst in einem dritten operativen Schritt werden die Graft in die kahlen oder lichten Stellen chirurgisch eingepflanzt. Offensichtlich ist selbst bei nach allen Regeln der Kunst ausgeführten Eigenhaartransplantationen dieser Art eine lange Narben im Spenderareal des Hinterkopfs unvermeidlich. Resultiert die Ausführung nicht mehr als gelungen, entsteht der unästhetische “Palmeneffekt”, d.h. die kleinen “Haarinseln” (Graft), die implantiert wurden, sehen wie Büschel aus.
Die Haarverpflanzung nach der HSD-Methode erfolgt nach einem vollkommen verschiedenen und revolutionären Ansatz im Vergleich zu der eben beschriebenen chirurgischen Methode. Da die Kopfhaut nicht mit dem Skalpell eingeschnitten wird, entstehen weder am Hinterkopf noch an den Empfangsstellen sichtbare Narben. Der Eingriff beschränkt sich außerdem auf nur zwei operative Schritte, weil der Hautlappen nicht zerlegt zu werden braucht: die Follikeleinheiten werden auch bei der Entnahme mit dem gleichen zur Neueinpflanzung verwendeten Instrument ausgewählt.
Das Geheimnis? Mikroklein
Ein einziges Spezialinstrument, der Trilix, dient für alle operativen Phasen. Die spezielle Hohlspitze dieses chirurgischen Bohrers macht es möglich, dass winzige Hautsegmente mit einem oder zwei Hautanhanggebilden entnommen werden können, ohne Hautstreifen entfernen zu müssen. Die Arbeit verläuft deshalb weitaus präziser und mit geringerem Manipulationsbedarf.
Die somit (ohne Schneiden und Nähen) gewonnenen vitalen Haarfollikel werden dann mit dem gleichen Instrument in die aufzufüllenden kahlen oder lichten Partien umverteilt. Auf diese Weise kann ein Implantationsloch mit genau den gleichen Abmessungen des entnommenen Hautsegments angelegt werden. Die zurückbleibenden Narben sind minimal und fallen im Gesamtbild des angrenzenden Gewebes bald nicht mehr auf.
Aus diesem Grund wird das im HSD-Institut eingesetzte chirurgische Verfahren als Mikrotransplantation bezeichnet: sowohl die verwendeten Instrumente als auch die Entnahmetechnik der Follikel vollbringen millimeterkleine operative Glanzleistungen und bieten den Vorteil, hochgradig präzis und weniger invasiv zu sein. Da keine Hautnaht erforderlich ist, entfällt darüber hinaus die typische Narbe längs des Haarkranzes am Hinterkopf, die alle anderen Haarverpflanzungsmethoden kennzeichnet.
DER ANLAGEBEDINGTE HAARAUSFALL
Haarausfall und Haarlichtung sind vom Gengut jedes Individuums ausgelöste Prozesse
Es handelt sich um die bekannteste Form des nicht narbigen Haarausfalls (Haarmangel).
Der anlagebedingte Haarausfall (alopecia androgenetica) zeichnet sich einen anfänglichen Haarverlust in der Scheitelregion aus, der sich dann allmählich auf den ganzen Oberkopfbereich ausweitet. Ein typisches Merkmal sind die vom Haarausfall verschonten Hinterkopf- und Seitenbereiche, wodurch der sogenannte "Haarkranzeffekt" zustande kommt. Eine Begleiterscheinung der androgenetischen Alopezie sind häufig aber nicht unbedingt Seborrhöe und Schuppen.
In seiner aggressivsten Form tritt dieses Haarproblem um das 18. Lebensjahr auf;
die Haare beginnen, massiv auszufallen, und werden bei jedem neuen Wachstumszyklus durch immer feinere und weniger pigmentierte Haare ersetzt. Verantwortlich dafür ist die Rückbildung des Follikels, der nach und nach seine ursprüngliche Leistungsfähigkeit verliert, ein gesundes und robustes Haar zu produzieren.
Trapianto dei capelli |