| Das Instrument: der Trilix
Klein genug, um keine sichtbaren Narben zu hinterlassen, groß genug, um den ganzen Haarfollikel ohne Beschädigungen zu entnehmen. Damit ist der Durchmesser der Spitze des innovativen mikrochirurgischen Hohlbohrers Trilix gemeint, der eine absolut neuartige Haartransplantationstechnik ohne Aufschneiden der Kopfhaut und mit extrem natürlichem Ergebnis eröffnet hat.
Funktionsweise
Der Trilix hat eine knapp einen Millimeter große Hohlspitze, die mit hoher Drehzahl rotiert. Mit einer schnellen Bewegung entnimmt der Chirurg ein winziges Kopfhautsegment mit dem entsprechenden Hautanhanggebilde (das Haar) in unversehrtem Zustand. Der entnommene Haarfollikel und das kleine Hautsegment werden in das aufzufüllende Areal mit dem gleichen Instrument wieder eingepflanzt, das der Chirurg dann auch zum Anlegen einer mikrokleinen Punktöffnung in der gleichen Größe des zu implantierenden Hautsegments verwendet, so dass die Hautlappen einwandfrei anliegen und weder Blutungen auftreten noch sichtbare Narben zurückbleiben. Die außerordentliche Handlichkeit des Instruments ermöglicht die Skizzierung eines total personalisierten Verpflanzungseingriffs u.z. nicht nur, was das zu verdichtende Areal und die neue Haaransatzlinie angeht, sondern auch die Spenderregion selbst. Bei der traditionellen chirurgischen Technik wurden die zu verpflanzenden Haarzwiebeln durch Abtrennen eines Hautstreifens vom Hinterkopf entnommen, was eine unvermeidliche horizontal verlaufende Narbe zurückließ. Die durch den Trilix eingeführte Innovation besteht gerade in der harmonisch verteilten Entnahme der einzelnen Haarzwiebeln, so dass der chirurgische Eingriff auch in den Fällen keine Spuren hinterlässt, bei denen jede andere Technik eine lange Narbe verursachen würde.
Die Spenderzone wird mit einem einfachen Verband, ganz ohne Nähte, verarztet: die Heilung der punktfeinen Löcher verursacht keine sichtbaren Narben.
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